Robin Bloemer

Media Afrika e.V.

Gemeinnützige Förderung von Medien, Kommunikation und Information in Afrika

Bild: Fotokurs

Der gemeinnützige Verein Media Afrika wurde 2010 gegründet und ins Wuppertaler Vereinsregister eingetragen. Vorsitzender bin ich, da ich schon einige Jahre in motivierter Zusammenarbeit kleine, unabhängige Medienprojekte in Lagos (Nigeria) fördere. Nach mehrwöchigen Aufenthalten wurden für mich die an sich spannenden, geschäftlichen Möglichkeiten nebensächlich. Wichtiger erschien mir hingegen die Idee von einer umfangreichen Hilfe zur Selbsthilfe im Bereich von Medien und Kommunikation. Da das fachliche Niveau dort wegen mangelnder Ausbildung und fehlendem Medienzugang weit hinter dem Möglichen zurückbleibt, besteht großer Schulungs- und Förderungsbedarf in „alten“, wie auch in „neuen Medien“. Betroffene besitzen weder die Möglichkeit, sich ausreichend zu informieren, noch sind sie in der Lage, sich medial wirksam mitzuteilen. Um die Verbreitung von unverzichtbaren Informationen zu steigern, das technische Wissen zu verbessern und die dazugehörige Infrastruktur zu schaffen, wurde auf meine Veranlassung schließlich der Verein Media Afrika gegründet. In Afrika angefangen haben wir mit Basic Photo Workshops in einer Grundschule in Lagos (siehe Bild) Mehr Infos hier: www.media-afrika.org

Presse über das Projekt:

19.10.2011 WAP- "Ein Medienprojekt für Menschen in Afrika" lesen
04.10.2011 DER WESTEN/ RUNDSCHAU - "Entwicklungshilfe mit der Kamera" lesen
17.09.2011 LOKALZEIT WUPPERTAL - Bericht über mich und Media Afrika sehen
06.08.2011 WUPPERTALER RUNDSCHAU - "Mit Bildern zu mehr Bildung" lesen

Robin Bloemer // Dipl. Kommunikationsdesigner

Kölner Str. 5 // 42119 Wuppertal // Tel. 0202 295 81 83 // mail: robin@bloemer.eu
Feldstr. 17 // 58285 Gevelsberg // Tel. 02332 90 600 39 // mail: info@webtive.de

Robin Bloemer
Geboren 1980 in Herdecke, Abitur 2000 in Hagen, Zivildienst 2000-2001 in Schwelm, Studium Medieninformatik 2001-2003 Fachhochschule Gelsenkirchen, Studium Kommunikationsdesign 2003-2008 Universität Wuppertal. Arbeitsschwerpunkt: Beratung, Schulung, Interfacedesign, Webdesign mit CSS und Weblösungen mit Open Source Applikation (Webtive). Außerdem Entwicklungshilfe für Medien, Kommunikation und Information in Afrika (Media Afrika e.V.).

Schwerpunkt

"under construction" - meine Website wird bald überarbeitet

im Folgenden noch ein paar ältere Informationen

Bild: Fotokurs

Als Designer hat man es nicht immer einfach. Durch meine Arbeit an zahlreichen vielseitigen Projekten und vorallem durch meine regelmäßige Arbeit als Dienstleister für meine geschätzten Kunden, komme ich derzeit nicht wirklich dazu, meine eigene Website vernünftig zu überarbeiten. Wenn Sie an meiner Arbeit interessiert sind, sprechen Sie mich doch einfach mal an, es gibt viel zu erzählen. Dieses Foto ist übrigens aus Brooklyn NYC.

zip nutrition ® intelligentes nutritionsystem

Entwicklung eines Produkt- und Kommunikationskonzeptes für ein intelligentes Ernährungssystem

zip nutrition ® intelligentes nutritionsystem

Die High-Tech-Kapsel „Zip“ revolutioniert die Möglichkeiten herkömmlicher Nahrungsergänzungsmittel und schöpft das Potenzial des Menschen optimal aus. Sei es für Erfolg, Schönheit, Sportlichkeit oder Gesundheit. Der Schlüssel liegt in der perfekten Zusammensetzung von Nährstoffen, die im richtigen Moment zur Entfaltung kommen. Das Zip Nutrition System stellt auf Grundlage der genetischen Veranlagung alle passenden Nährstoffe zusammen. Außerdem bestimmen Informationen über den Gesundheitszustand und den individuellen Tagesablauf die jeweilige Zusammensetzung. Doch was wäre ein Produkt ohne technische Spielereien? Von der Zusammenstellung über den Bestellvorgang bis hin zur Aktivierung und Steuerung der Kapseln – das ganze System wird via iPhone gesteuert. Ein ohnehin umstrittener Nutzen solcher Mittel wird somit noch fragwürdiger. Die Diplomarbeit von Robin Bloemer überspitzt den alltäglichen Wahnsinn der Lebensmittelwelt, der in Nahrungsergänzungsmitteln seinen Höhepunkt findet. Folien // Website

Foto

Freie Fotoarbeiten

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Auch wenn Fotografie im Studium eine große Rolle gespielt hat, besonders im Vorfeld als Voraussetzung und in den Anfangssemestern als wichtige Grundlage, habe ich mir den Blick durch meine alte Nikon FM als große Leidenschaft erhalten, bin aber schwerpunktmäßig andere Wege gegangen. Trotzdem fotografiere ich gern. Am liebsten frei und unverbindlich all das, was ich gerade entdecke. Die technikfreie Kamera und die monitorfreie Zeit tragen manchmal zum Ausgleich des Alltäglichen bei. Fotos

Fake, Lüge, Täuschung, Illusion: Das kann doch nicht wahr sein!

Projekt im Lehr- und Forschungsgebiet Visuelle Kommunikation, Bergische Universität Wuppertal

Fake, Lüge, Täuschung, Illusion: Das kann doch nicht wahr sein!

Drunken Dragon, Bifi Wurstlöscher, Iraqua, Cosmic Energy und Rootkit waren meine Beiträge zum Projektkurs, der am 3.Dezember 2008 mit dem “red dot: best of best” ausgezeichnet wurde. Thema des Projektkurses bei Prof. Hans Günter Schmitz war die Inszenierung von Markenwelten am Beispiel neuer Produkte, die die Mechanismen der Markenwelten offenbaren sollten. Produktnamen, Produktlogos, moralische Elemente, historische Hinweise, Metaphern, Wirkungsversprechen, Prüfzeichen, Zertifikate und Gütesiegel sind wichtige Werkzeuge für Produkt-und Markenmanager, Texter, Werber und Verpackungsdesigner, die durch ihre Arbeit den Markenzauber perfekt machen. Im Projektkurs durften Grenzen überschritten, provoziert und Zukünftiges vorweggenommen werden. Entstanden sind über 80 neue Konzepte, Entwürfe und Produktideen. Bilder // Projektwebsite

Open Source Buch

Buchprojekt / Dokumentation über Open Source Software

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Der Ausdruck Open Source bzw. Quelloffenheit wird meist auf Computer-Software angewandt und meint im Sinne der Open Source Definition, dass es jedem ermöglicht wird, Einblick in den Quelltext eines Programms zu haben, sowie die Erlaubnis zu haben, diesen Quellcode auch beliebig weiterzugeben oder zu verändern. Open-Source-Software ist mittlerweile zu einer mächtigen Alternative gegenüber konventioneller Software geworden. Dies hängt zum einen sicherlich mit der Möglichkeit zusammen Open-Source-Software unbegrenzt an eigene Bedürfnisse anzupassen und der daraus resultierenden Unabhängigkeit von einzelnen Projekten und Herstellern. Anderseits gibt es aber einen weiteren Faktor, der Open-Source-Software attraktiv macht: In der Regel ist die Beschaffung und Nutzung der Programme, genauso wie ihre Updates kostenlos, da sie einfach und völlig legal aus dem Internet herunter geladen werden können. Diese Dokumentation umfasst über 170 Programme, die beschrieben und bewertet wurden. Bilder

Plakate

Entstanden im Lehr- und Forschungsgebiet Visuelle Kommunikation, Bergische Universität Wuppertal

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Plakate bieten die Möglichkeit, mit wenig Inhalt, viel zu vermitteln. Um aber auf das "richtige Wenige" zu kommen, ist genausoviel Arbeit notwendig, wie in anderen Bereichen auch. Als Ergebnis sieht man jedoch nur ein Plakat und schätzt häufig nicht den Aufwand, auch wenn man es selbst besser wissen müsste. Für Gestalter sind Plakate dennoch eine schöne Gelegenheit, Ideen auszuprobieren und es einfach mal herauszulassen. über die Masse kommt man Stück für Stück zu dem, was man eigentlich sucht. Man verdichtet durch die Auswahl, nicht durchs stundenlange überlegen und dem lähmenden Ziel es richtig zu machen. Hier eine Auswahl weniger Plakate, die bisher entstanden sind. Weitere folgen. Plakate

luz del mar lounge - codera's chill-in zone

concept / cd artwork / webdesign / webdevelopment

luz del mar lounge - volume one - teneriffa: la bienvenida! - codera's chill-in zone<

"Musik hören, chillen und dabei Gutes tun" das ist der Claim für das Luz del Mar Lounge Projekt von Wolf Codera und Wikinger Reisen. Aus dem Erlös jeder verkauften CD gehen drei Euro an die Georg Kraus Stiftung, die kleine, lokale Projekte in der Dritten Welt, die den Betroffenen direkt zugutekommen, unterstützt. Von Beginn an hatte die Stiftung das Ziel, Entwicklungshilfe vor Ort zu leisten, insbesondere für Kinder, Jugendliche und Frauen, und den Menschen in den Ländern der Dritten Welt Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die lokalen Projekte, die sich in Afrika, Asien und Südamerika befinden, erfolgen ausschließlich in Zusammenarbeit mit qualifizierten, einheimischen Partnern. Website

lagos / nigeria

Nigerianische Metropole mit 15 Millionen Menschen. Große Probleme, viele Möglichkeiten.

Lagos - Nigeria

Lagos Nigeria, Nigerianische Metropole mit 15 Millionen Menschen. Was ich während meines ersten Aufenthalts flüchtig fotografieren konnte, ist halb so schlimm wie das, was man sieht. Es gibt einerseits Hoffnung auf Besserung, andererseits großen Pessimismus und die Sorge, dass alles noch schlechter wird. Der Glaube hält hier das Chaos noch irgendwie zusammen, sorgt aber andererseits auch für Konflikte. Zwar gibt es großen Reichtum auf Victoria Island, dem Aushängeschild von Lagos, aber das Herz und die Venen liegen im Mainland. Willkommen in der 3.Welt. Entwicklungsland? Entwicklung in welche Richtung? Eine Mittelschicht gibt es nicht, man findet keine verlässlichen Struktur, in keinem Lebensbereich. Wer Strom braucht, benötigt Generatoren, denn auf Staatsstrom, sofern man überhaupt angeschlossen ist, kann man sich nicht verlassen. Wer sauberes Wasser braucht, muss es sich kaufen. Wer halbwegs vernünftig Essen will, braucht Geld. Wer medizinisch versorgt werden muss, braucht Geld. Geld, das schnell aufgebraucht ist, wenn 50 € - 200 € monatlich immer noch besser sind, als arbeitslos zu sein. Ein großer Teil des Verdienstes fließt dann noch ins Handy, denn auch in Lagos möchte man mobil sein, zu Minutenpreise wie wir sie kennen. Dafür aber keine Rente, keine Krankenversicherung, keine Sicherheit. Menschenrechte? Und das in einem Land, das zu den reichsten Ländern der Erde gehören könnte. Es gibt große Bodenschätze, besonders Öl und Gas. Aber wer profitiert? Ein Ort an dem man nicht gerne ist, kein Reiseort, wenig Schönes, keine Frische Luft, überall Generatorenlärm und Getöse des Straßenverkehrs. Kaum Gelegenheit, sich frei zu bewegen. Aber was interessiert das Mainland einen Weißen? Hier könnte man quasi alles verbessern und etwas sinnvolles tun. Hier geht um existentielle Dinge, selbst Design erfüllt wieder einen weiteren Sinn. Kommunikation ist Austausch von Informationen, Informationen fördern Denken und Wissen. Denken und Wissen könnte etwas bewegen. Bilder